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INTERVIEW MIT JEAN-FRANĂOIS COPĂ |
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LE GRAND ENTRETIEN AVEC LE PRESIDENT DU GROUPE UMP
FuÌr die deutsch-französische Partnerschaft ist Jean-François CopĂ© der Mann der Stunde. Er setzt sich fuÌr einen G2 aus Deutschland und Frankreich ein. Mit dieser Vision ist er zur Zeit auf allen französischen FernsehkanĂ€len zu sehen. Im Rahmen seiner Fraktion und mit seinem âThink Tankâ GĂ©nĂ©ration France initiiert er zahlreiche Kooperationsprojekte zwischen den beiden LĂ€ndern. Uns schildert er seine Idee der deutsch-französischen Zukunft.
Das Interview fuÌhrte Olivier Breton Ăbersetzung: Nina Drewes
Die Krise hat Europa und das deutsch-französische Gespann schwer erschuÌttert. Wie schĂ€tzen Sie heute die Situation ein? Angesichts der Schwere der Krise wird deutlich, dass die deutsch-französische Achse neu organisiert werden muss und dass auf diesem Gebiet neue und ehrgeizigere Schritte eingeleitet werden muÌssen. Es erscheint mir unerlĂ€sslich, dass wir einen G2 aus Deutschland und Frankreich bilden, damit wir das Schreckensszenario verhindern, wonach China und die USA Entscheidungen treffen, ohne uns zu Rate zu ziehen. So können wir unseren wirtschaftlichen und politischen Interessen Gewicht verleihen und Nutzen aus unseren komplementĂ€ren Systemen ziehen.
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PORTFOLIO: DIE PARISER FOTOMESSE SCHAUT NACH MITTELEUROPA |
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PARIS PHOTO : LES PHOTOGRAPHES SLAVES SONT Ă LâHONNEUR EN 2010
Vom 18. bis 21. November 2010 steht das Caroussel du Louvre ganz im Zeichen slawischer Kunst. Paris Photo, eine der wichtigsten Fotomessen Europas, öffnet zum 14. Mal die Pforten und lĂ€dt zu einer Entdeckungstour durch das beeindruckende Schaffen mitteleuropĂ€ischer Fotografen ein. Seit 1997 ist die Messe Treffpunkt internationaler Kunstgalerien und Verleger, die Einblick in Entwicklungen und Tendenzen der Fotografie gewĂ€hren. Dieses Jahr stehen ungarische, polnische, slowakische, tschechische und slowenische KuÌnstler im Mittelpunkt. Das Spektrum erstreckt sich von den Avantgardisten der 1920er und 30er Jahre bis zu zeitgenössischen KuÌnstlern des 21. Jahrhunderts. Die traditionelle Ausstellung der Werke wird ergĂ€nzt durch Kolloquien und begleitende Veranstaltungen.
Par Jeanette Zwingenberger
Paris Photo 2010 met en avant un panorama exceptionnel des scĂšnes dâEurope centrale, couvrant aussi bien les avant-gardes historiques des annĂ©es 1920 et 1930 que les pratiques contemporaines des annĂ©es 1960 Ă 2000. Une synergie sâest créée autour de colloques et de multiples Ă©vĂ©nements entre Paris Photo et les instituts culturels des pays exposĂ©s. Comment peut-on aborder aujourdâhui la photographie dans les pays de lâEurope centrale, slave ? Les visiteurs de Paris Photo vont dĂ©couvrir ce qui caractĂ©rise les scĂšnes dâhier et dâaujourdâhui : une histoire en train de sâĂ©crire.
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EINE FRAGE, ZWEI MEINUNGEN |
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ENTRETIEN FRANCO-ALLEMAND
 
Existiert das âneue Deutschlandâ nur in den Köpfen der EuropĂ€er oder entspricht der Begriff einer RealitĂ€t, die auch im Inland wahrgenommen wird? Die französische Soziologin Dr. Claire Demesmay und der deutsche Soziologe Prof. Dr. Wolf Lepenies uÌber das neue deutsche Nationalbewusstsein, den rheinischen Kapitalismus und ihre persönliche EinschĂ€tzung zur âLage der Nationâ.
Das Interview fuÌhrte Hanna Irmisch
Im Kontext der FuĂball-Weltmeisterschaft 2010 wurde hĂ€ufig von einem jungen Deutschland gesprochen, das selbstbewusster und mit neuem Nationalbewusstsein auftritt. Wird hier ein Bild vermittelt, das der RealitĂ€t entspricht? Claire Demesmay : Nâoublions pas quâon a dĂ©jĂ parlĂ© dâune nouvelle confiance en soi des Allemands lors de la prĂ©cĂ©dente Coupe du Monde en 2006, lorsque des drapeaux noir-rouge-or ont dĂ©ferlĂ© dans les rues du pays. Loin dâĂȘtre anecdotique, cette attitude, qui sâest Ă nouveau manifestĂ©e en 2010, reflĂšte Ă mon sens une transformation en profondeur de la maniĂšre dont se perçoivent les Allemands. Plus de cinquante ans aprĂšs la fin de la Seconde Guerre mondiale, pendant lesquels la RĂ©publique fĂ©dĂ©rale a fait profil bas sur la scĂšne internationale, il nây a plus de tabou Ă aimer lâAllemagne et Ă le dire. Je trouve cette attitude saine, dans la mesure oĂč elle nâest pas accompagnĂ©e dâarrogance ni de nationalisme, mais uniquement du plaisir de sâidentifier Ă son pays. Wolf Lepenies: Man sollte nicht uÌbertreiben - Deutschland und seine FuĂballnationalmannschaft sind nicht deckungsgleich. Mit einer Ausnahme: die Nationalmannschaft ist bunter, ethnisch vielfĂ€ltiger geworden. Und dies entspricht der ethnischen und demographischen VerĂ€nderung der deutschen Bevölkerung - und ist im Ăbrigen ein wichtiges Mittel zur Beförderung der Integration.
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DIE TĂCKEN DER ZWEISPRACHIGEN ERZIEHUNG |
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LES ENFANTS DES COUPLES MIXTES NE SAVENT PLUS DE QUELLE OREILLE ĂCOUTER
Der Vater spricht Französisch, die Mutter Deutsch â was wĂ€re da natuÌrlicher, als dass die Kinder beide Sprachen gleichermaĂen beherrschen? In der RealitĂ€t ist zweisprachige Erziehung sehr viel komplizierter. Das Umfeld spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Von Nina Drewes
Bei Familie Vincent ist Deutsch zu einer Art Geheimsprache zwischen StĂ©phanie und ihrer Ă€ltesten Tochter Marie (14) geworden. Eine Sprache, die sie nur benutzen, wenn sie etwas vor den anderen Familienmitgliedern zu verbergen haben, wie Marie augenzwinkernd erklĂ€rt. Vater Patrick sowie Florian (11) und Elsa (5) verstehen zwar einiges, sind aber im Gegensatz zu Marie und StĂ©phanie nicht zweisprachig. Ende der 1990er Jahre haben die Vincents zwei Jahre lang in MuÌnchen gelebt. Marie ging dort in den deutschen Kindergarten, drauĂen wurde Deutsch gesprochen, zu Hause Französisch. So war die zweisprachige Erziehung kein Problem. Dann, kurz nach der Geburt von Florian, zog die Familie zuruÌck nach Frankreich. âSeit wir wieder hier sind, sind die Dinge komplizierter gewordenâ, sagt Mutter StĂ©phanie, die selbst schon in einer deutschfranzösischen Familie aufgewachsen ist.
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QUAND LE HIP-HOP PARISIEN RENCONTRE LâART VIDEO BERLINOIS |
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PROJEKT 1051: DEUTSCH-FRANZĂSISCHE PERFORMANCE-KUNST
  Le Projet 1051 rĂ©unit La Caution, groupe de hip-hop parisien, et Transforma, collectif de vidĂ©astes berlinois. InitiĂ© par le Batofar, lieu culturel par excellence de la âSeineâ parisienne, ce projet sera prĂ©sentĂ© en octobre dans les deux capitales. ParisBerlin a rencontrĂ© trois de ces artistes Ă Paris : Luke Bennett, Simon Krahl (Transforma) et Nikkifurie (La Caution).
Par Solveig Bostelmann et Véronique Stentenbach
Könnt ihr uns das Projekt vorstellen ? Was war eure Motivation, euch auf dieses Abenteuer einzulassen? Luke (Transforma): Wir wurden vom Team des Batofar kontaktiert und gefragt, ob wir an einem kulturellen Austausch zwischen Berlin und Paris, also einem Projekt mit französischen Musikern interessiert wĂ€ren. Wir waren einverstanden und als sie uns vorschlugen, mit La Caution zu arbeiten, waren wir sehr gespannt, da die Zusammenarbeit mit Hip-Hop-Musikern eine ganz neue Erfahrung fuÌr uns ist. Damit fing es an⊠Nikkifurie (La Caution) : Deux villes diffĂ©rentes, Paris et Berlin, deux villes majeures de lâEurope et quelque part les âundergroundsâ : câest lĂ oĂč fourmillent le talent et lâenvie artistique, aussi bien en vidĂ©o quâen musique. Le but du projet est justement de relier ces deux mondes. Quand je dis âundergroundâ câest dans le sens de quelque chose qui a du goĂ»t, qui a des images âracĂ©esâ dâun cĂŽtĂ©, et de la musique âracĂ©eâ de lâautre. Il faut mĂ©langer lâensemble pour en faire une crĂ©ation audio-vidĂ©o, oĂč la musique engrĂšne les images, les images engrĂšnent la musique, comme une sorte de pingpong.
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Le magazine n°56, septembre 2010...
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ACTUALITĂ FRANCO-ALLEMANDE
DEUTSCH-FRANZĂSISCHER NEWS-TICKER
Le gouvernement d'Angela Merkel empĂȘtrĂ© dans le casse-tĂȘte du nuclĂ©aire (LeMonde.fr, 03/09/2010)
Mit der Marseillaise auf den Lippen (FAZ.net, 03/09/2010)
Frankreich in der Krise: Freiheit, Gleichheit, Sparsamkeit (FAZ.net, 03/09/2010)
Ab 2016 schneller von StraĂburg nach Paris (bild.de, 03/09/2010)
Frankreich streitet um den Islam-Burger (Welt online, 02/09/2010)
Berlin ne chancelle pas sur la rigueur (libération.fr, 02/09/2010)
Allemagne : la chimie optimiste (LeFigaro.fr, 02/09/2010)
Ramsauer hofft auf Bahnerfolg in Frankreich (Handelsblatt, 02/09/2010)
Bettencourt-AffÀre: Minister gerÀt weiter unter Druck (sueddeutsche.de, 02/09/2010)
Roma-Massenabschiebung: EU knöpft sich Sarkozy vor (Spiegel online, 02/09/2010)
Zidane-Besuch gibt «Bleus» vor EM-Start Auftrieb (sueddeutsche.de, 02/09/2010)
Paris et Berlin promettent de coopérer sur le rail (challenges.fr, 01/09/2010)
FinanzmĂ€rkte: Frankreich fordert scharfe Regeln fĂŒr Rohstoff-Derivate (faz.net, 01/09/2010)
Frankreich und die Angst vor den eigenen Fans (sueddeutsche.de, 01/09/2010)
Paris hĂ€lt Steuererhöhung ab 2013 wegen Defizits fĂŒr möglich (stern.de, 01/09/2010)
Reprise ou pas, le gouvernement allemand maintient le cap sur la rigueur (AFP, 01/09/2010)
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