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Economie
PAPO: KREATIVITÄT, QUALITÄT UND LIEBE ZUM DETAIL

LE SUCCES D’UNE ENTREPRISE FAMILIALE

Seit 1983 zieht das Familienunternehmen Papo Kinder zwischen drei und acht Jahren in seinen Bann und eröffnet grenzenlose Spielwelten mit Sagen- und MĂ€rchenfiguren, Wildtieren und Dinosauriern. Christian Laporte, GeschĂ€ftsführer von Papo, erklĂ€rt was hinter den Spiel- und Sammelfiguren steckt und wie die handbemalten Figuren den Kindern in Deutschland gefallen.

Das Interview führte Miriam Blattert

Herr Laporte, seit wann sind Sie für Papo tĂ€tig und wie würden Sie einen typischen Tag im Unternehmen beschreiben?
Ich habe das Abenteuer Papo 1994 entdeckt. Seitdem gibt es keinen Tag, der dem anderen gleicht – das ist das Gute an diesem Beruf. Mir obliegt zusammen mit Martine Schwoerer die GeschĂ€ftsleitung, gleichzeitig agiere ich als Marketingleiter und Designer der Figuren. Da werden Sie sicher verstehen, dass jeder Tag sehr unterschiedlich und abwechslungsreich ist, aber eben auch sehr voll. Wir stellen jedes Jahr fast 100 Neuheiten auf der Nürnberger Spielwarenmesse vor. Lire la suite...

 
DURCHBLICK IN EUROPAS ENERGIEDSCHUNGEL

LA CHANCELIERE ANGELA MERKEL MET EN LUMIERE LA BOURSE DE L'ENERGIE

Bei ihrem Blitzbesuch hebt die Bundeskanzlerin das deutschfranzösische Joint Venture EPEX Spot SE als Erfolgsmodell der binationalen Zusammenarbeit hervor.

Von Peter Hauff

Auf dem Bildschirm im 23. Stock des Leipziger Büroturmes blitzen grüne, rote, blaue DiagrammsĂ€ulen auf. Eine Zahlenkolonne jagt die nĂ€chste, der Kaffee daneben wird im Kursfeuer kalt. Anscheinend nichts unterscheidet die Mitarbeiter der European Energy Exchange AG von jungen Brokern in Londons oder Hongkongs Wolkenkratzern. Doch keine Aktie, keine WĂ€hrung wird hier gehandelt, es geht um Strom, Gas, Kohle und CO2 Emmissionsrechte: Wer braucht wie viel? Und wer bietet es wann? Das ist freie Marktwirtschaft. Das erste Halbjahr 2010 sei das bisher erfolgreichste in der zehnjĂ€hrigen Firmengeschichte gewesen, sagt Hans-Bernd Menzel, der Vorstandsvorsitzende der European Energy Exchange AG (EEX).


 

Nach schmerzhaften Einbußen im Zuge der Wirtschaftskrise konnte im August ein verdoppeltes Vorsteuerergebnis vorgelegt werden – das EBT kletterte in der ersten JahreshĂ€lfte 2010 von 5,7 auf 11,5 Millionen Euro. „Unsere Umsatzerlöse stiegen gleichzeitig um 28 Prozent“, so Menzel. Mit demnĂ€chst knapp 100 Mitarbeitern gehört EEX in diesem GeschĂ€ft zu Europas „Top three“. 2002 entstand das Unternehmen aus der Fusion von Strombörsen in Leipzig und Frankfurt. Zwei Ă€hnliche Energiebörsen sitzen in Oslo und London: Ein junger und lukrativer Markt, angeheizt von nationalen Konzernen. In Leipzig werden die FahrplĂ€ne für Strom und Gas aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz erstellt. Insgesamt 16 Netzbetreiber aus sieben EU-MitgliedslĂ€ndern beteiligen sich an dieser Börse. In den kommenden fünf Jahren will EEX zu „Europas führender Energiebörse aufsteigen“. Die Chancen stehen gut, denn ihre Partnerschaft mit Frankreich setzt europĂ€ische MaßstĂ€be. Bereits 2008 haben EEX und Powernext (Paris) ihren kurzfristigen Stromhandel in die gemeinsame Tochterfirma EPEX Spot SE ausgelagert. Das binationale Joint-Venture beschĂ€ftigt rund dreißig Personen in der Pariser Zentrale, sowie vier Mitarbeiter in Leipzig. Der Spothandel an dieser Strombörse ist kein Hexenwerk: Auf der einen Seite steht der am Folgetag (deshalb "Spot") benötigte und von Großerzeugern wie EDF oder RWE hergestellte Strom. Ihnen gegenüber stehen die Stromlieferanten und für Großkunden tĂ€tigen HĂ€ndler. Alle Beteiligten sind Mitglieder der EPEX Spot SE. Bislang gibt es jedoch noch keine klaren gesetzlichen Regelungen wie im Wertpapierhandel, wo InsidergeschĂ€fte eindeutig verboten sind. Kritiker beanstanden daher im börslichen Spothandel mit Strom eine unzureichende Überwachung. Die Auslagerung ermöglicht Powernext in Paris, sich auf den Gasmarkt zu konzentrieren, der sich rasant entwickelt. In Leipzig betreut EEX allerdings weiterhin den Terminhandel mit Strom. Am 19. August erschien die Bundeskanzlerin Angela Merkel in Begleitung des Umweltministers Norbert Röttgen und Sachsens MinisterprĂ€sidenten Stanislaw Tillich bei der Leipziger Energiebörse auf einen Blitzbesuch. Per Videoschaltung sprach sie mit Jean-François Conil-Lacoste, dem Vorstandsvorsitzenden von EPEX Spot SE in Paris und lobte die deutsch-französische Zusammenarbeit. Dieser zeigte sich erfreut über das Interesse der deutschen Regierung. „Der Besuch der Kanzlerin und das GesprĂ€ch mit der EPEX Spot SE in Paris sind für uns ein Zeichen der Anerkennung der Rolle, die Strombörsen für die weitere europĂ€ische Integration spielen“, so Conil-Lacoste. Die Bilanz der Bundeskanzlerin fĂ€llt ebenso positiv aus. Die EEX habe durch ihre internationalen Kooperationen, wie der deutschfranzösischen EPEX Spot SE, wichtige EnergiemĂ€rkte Europas transparenter gemacht und damit „europaweit Energiegeschichte geschrieben“. Es sei der Börse gelungen, einen anerkannten Richtpreis für Strom zu formulieren. Die Kanzlerin Ă€ußerte die Hoffnung, dass die EEX demnĂ€chst helfen könne, auf Ă€hnlichem Wege den Gaspreis von der Ölpreisbindung zu entkoppeln. Den zurzeit geplanten Gasindex begruÌˆĂŸte Angela Merkel: „Das ist ein weiterer Schritt zu mehr Wettbewerb.“

September 2010

 
“IL FAUT UNE VRAIE VOLONTE POLITIQUE POUR ROMPRE LA ROUTINE”

INTERVIEW MIT PASCAL CANFIN
Propos recueillis par Fabrice Pozzoli-Montenay

En quoi votre appel diffĂšre-t-il des critiques habituelles contre le lobbying bancaire ?
Notre appel n’est pas une simple critique du lobbying des institutions europĂ©ennes, on ne souhaite pas changer les rĂšgles du jeu. Il est parfaitement normal de s’adresser aux “gens du mĂ©tier” pour avoir leur point de vue, leur expertise. Mais il faut ĂȘtre capable et assez indĂ©pendant pour aller vers ceux qui ont des opinions divergentes. En matiĂšre financiĂšre, nous sommes au coeur du maillon faible de la sociĂ©tĂ© civile car le sujet est toujours prĂ©sentĂ© comme trĂšs complexe, technique, et rĂ©servĂ© aux banquiers. Cela aboutit Ă  un dĂ©sĂ©quilibre complet dans les comitĂ©s d’experts qui conseillent la Commission et les parlementaires. Nous souhaitons construire une contre-expertise qui permette de dĂ©crypter les enjeux et de prĂ©senter d’autres propositions aux dĂ©cideurs europĂ©ens que celles du monde bancaire. Lire la suite...

 
LOBBYING BANCAIRE : LA SOCIETE CIVILE CONTRE-ATTAQUE

BÄNKER SOLLEN NICHT ALLES ENTSCHEIDEN

Depuis la publication de la liste des experts appelés à Bruxelles pour travailler sur des nouvelles régulations financiÚres, la société civile est en agitation. Car la majorité des représentants présents est composée de banquiers des plus grands établissements européens et internationaux. Explications.

Par Fabrice Pozzoli-Montenay


Faites payer les banquiers, pas les citoyens ! La crise bancaire a Ă©tĂ© suivie dans l’Union europĂ©enne d’une sĂ©rie de plans nationaux de rigueur budgĂ©taire, dĂ©cidĂ©s par les gouvernements pour rééquilibrer les finances publiques. Ces mesures ont provoquĂ© de nombreux mouvements sociaux, et une colĂšre gĂ©nĂ©rale Ă  l’égard des banques. Celles-ci ont jouĂ© profil bas, tout en prĂ©servant leurs intĂ©rĂȘts en bloquant les rĂ©formes qui leur seraient dĂ©favorables. Le 14 juin 2010, un Ă©vĂ©nement a peut-ĂȘtre changĂ© la donne. Ce jour-lĂ , le cabinet du commissaire au marchĂ© intĂ©rieur, le Français Michel Barnier, publie la liste des experts qui vont travailler Ă  la mise en place des nouvelles rĂ©gulations financiĂšres. Leur mission consiste Ă  “faciliter les Ă©changes entre l’industrie bancaire, les citoyens et la Commission europĂ©enne, et Ă  conseiller la Commission en matiĂšre de lĂ©gislation et de politique sur la rĂ©gulation du systĂšme bancaire”. Lire la suite...

 
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