Publié le 17/06/2009 01:36:47
Architektonische
Bauten in Form von Machtsymbolen sind in den letzten Jahrzehnten in Westeuropa glücklicherweise in den Hintergrund getreten. Doch das Bedürfnis,
sich sein eigenes architektonisches Denkmal zu setzen, ist bei französischen Präsidenten immer noch vorhanden. Das Centre Pompidou, das Orsay-
Museum, die Louvre- Pyramide, die Nationalbibliothek TGB, das Branly-Museum…. Wären sie ohne Georges Pompidou, Valéry Giscard
d’Estaing, François Mitterrand und Jacques Chirac jemals in dieser Form realisiert worden?
WIE WIRD DAS PARIS DES
JAHRES 2050 AUSSEHEN?
Nun ist Nicolas Sarkozy an der Reihe. Museen gibt’s genug, die Kassen sind leer, aber zwei Jahre nach
seinem Amtsantritt muss sich wenigstens virtuell ein architektonisches Projekt abzeichnen. Am 29. April war es soweit: Sarkozy präsentierte die Projekte
von zehn internationalen Architektenteams, die teilweise dem Umfang der Haussmannschen Stadterneuerung glichen. Bis zum Jahresende sind
sie in einer
Ausstellung der „Cité de l’Architecture et du Patrimoine“ im Palais Chaillot zu besichtigen.
Die Aufgabenstellung des
Wettbewerbs war nicht einfach: Die französische Hauptstadt mit Belle-Epoque-Charme, 2 Millionen Einwohnern und 10 Millionen Vorstädtern sollte in
eine „Post-Kioto-Metropole des 21. Jahrhunderts“ umgewandelt werden. „Prospektive Studien der Stadtentwicklung im Pariser
Großraum“ sollen entwickelt werden. Die Frage lautet: wie können die Vorstädte stärker ins Stadtgebiet einbezogen werden, ein
umweltfreundlicher Nahverkehr intensiviert und die "Banlieues" durch Schaffung neuer Arbeitsplätze sozial aufgewertet werden?
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Ursula Langmann
Débat sur l'avenir du couple franco-allemand
Lundi 22 mars 2010 à 19 heures à l'hôtel NOVOTEL de Berlin-Mitte, Fischerinsel 12, l'UFE-Berlin organisera un débat exceptionnel sur l'avenir du couple franco-allemand en présence du député allemand, le Dr. Andreas Schokenhoff, Président du groupe d'amitié France-Allemagne au Bundestag, de Cécile Boutelet, rédactrice en chef du magazine ParisBerlin, prix franco-allemand du journalisme 2009 et de Régis Présent-Griot, Directeur du journal "La Gazette de Berlin".
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